Mein Ansatz, mein Weg, meine Haltung.
Das klingt simpel — ist es aber nicht. Die Forschung zeigt seit Jahrzehnten konsistent, dass die therapeutische Beziehung einer der stärksten Wirkfaktoren in der Psychotherapie ist. Stärker als das gewählte Verfahren, stärker als die Anzahl der Sitzungen. Was das konkret bedeutet: Ein Mensch, der sich gesehen, nicht bewertet und sicher fühlt, kann sich öffnen. Und Veränderung braucht genau das — einen Raum, in dem es möglich ist, ehrlich zu sein. Auch mit sich selbst.
Daher ist es mir wichtig, auf Augenhöhe zu arbeiten, ohne Bewertung, mit einem humanistischen Blick auf den Menschen, der mir gegenüber sitzt.
Mein Ansatz ist verhaltenstherapeutisch fundiert und körperorientiert ergänzt — und orientiert sich an dem, was in Deiner konkreten Situation tatsächlich hilft. Ich glaube daran, dass Veränderung dort beginnt, wo Selbstwahrnehmung und Selbstmitgefühl wachsen dürfen. Und dass jeder Mensch die Fähigkeit in sich trägt, alte Muster zu verlassen — wenn der Rahmen dafür stimmt.
Migräne begleitet mich seit meiner Jugend. Ich weiß, wie es ist, wenn eine Attacke Pläne zunichtemacht. Wie es sich anfühlt, wenn der Körper entscheidet — und nicht man selbst. Und wie schwer es ist, das jemandem zu erklären, der es nicht kennt.
Diese Erfahrung hat mein therapeutisches Verständnis geprägt. Ich begegne Menschen mit somatischen Beschwerden nicht mit der Distanz des Außenstehenden, sondern mit dem Wissen dessen, der diese Herausforderungen kennt.
Wasser gibt mir Ruhe — ob auf einem stillen See oder an der Küste. Und das Reisen hält meinen Blick offen: für andere Kulturen, andere Perspektiven, andere Arten, die Welt zu sehen. Japan hat mich dabei besonders geprägt.
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